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Über

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Intro

Russisch und Polnisch als Stütze im Alter und als Fundament in der Jugend.
Ein Projekt, gefördert seit bis von der Robert Bosch Stiftung und ab von inSTUDIES

Projektleitung: Dr. Katrin Bente Karl (Seminar für Slavistik / Lotman-Institut)

Hintergrund des Projekts

Als Folge der Einwanderungswellen wächst die Anzahl an russisch- und polnischsprachigen älteren Menschen in Deutschland, die pflegebedürftig sind und in deutschen Pflegeheimen leben, wo die russische bzw. polnische Sprache nicht oder nur wenig vertreten ist. Durch Attritionsprozesse kommt es bei diesem Personenkreis zunehmend zu sprachlichen (und kulturellen) Problemen im Pflegealltag, denen mit diesem Projekt begegnet werden sollen.

Projektziele

  • Sprachliche und kulturelle Begleitung russischsprachiger und polnischsprachiger (ggf. weitere Sprachen) stationär Pflegebedürftiger in deutschen Pflegeheimen, um sie in ihrem Pflegealltag zu unterstützen sowie sozial zu begleiten.
  • Ausübung der integrativen Arbeit russischsprachiger bzw. polnischsprachiger Studierenden, die damit ihre sozialen Fähigkeiten ausbauen und Einblicke in Anwendungsbereiche sprachlicher und kultureller Kompetenzen erhalten.
  • Zusammenführung zweier Populationen russischsprachiger bzw. polnischsprachiger (ggf. weitere Sprachen) Personen, die dauerhaft in Deutschland leben und spezifische Bedürfnisse und Kompetenzen mitbringen, die gewinnbringend verknüpft werden sollen.
  • Wissenschaftliche Aufarbeitung der gewonnen Eindrücke und Erfahrungen aus dem Projekt.

Projektverlauf

Seit ist eine Gruppe von russisch- und polnischsprachigen Studierenden an insgesamt fünf Pflegeeinrichtungen in und um Bochum herum tätig. Von ihnen werden 12 russisch- und polnischsprachige SeniorInnen betreut. In regelmäßigen Treffen tauschen sie sich in ihrer Muttersprache aus und nehmen am Alltag des Anderen teil.

Abschlussberichte